Das Projekt Bababouche

 

 

 

 

 

 

Die Protagonisten:

Prinzessin Doppelmopps mit Emma und Babou

 

 

 

Das Buch:

Bababouche - Emma und Babou und die Prinzessin Doppelmopps

1.104 Seiten, vierfarbig, Hardcover

Fadenbindung, Lesebändchen, 22 x 22cm, 2.200gr

ISBN 978-3-00-027004-8

 

Bababouche ist, zunächst, eine heile Welt, wie Kinder sie sich wünschen. Es gibt Abenteuer zu erleben und zu bestehen, es geht um Werte wie Fürsorge, Freund­schaft und Familienzusam­menhalt, um Selbst­reflexion und, natürlich, um das Gute und das Böse. Ent­standen ist “Bababouche - Emma und Babou und die Prin­zessin Doppel­mopps” im Laufe von zehn Jahren, beeinflusst von Rei­sen in unzählige Länder, geschrieben auf verschiedenen Konti­nen­ten. In dieser Zeit gab es viele schöne Stunden des Dialoges mit meiner Tochter und mit ihrer Großmama über die Cha­raktere des Märchens, über viele Details und natürlich auch über die Entwicklung der Hand­lung.­


So entstand ein Abenteuermärchen, das von drei Generationen konkret beeinflusst wurde und in dem sich die Träume und Sehn­süchte eines kleinen Mäd­chens ge­nau­so wiederfinden wie die Lebens­weisheit einer echten Großmama, wie es sie in der heutigen Zeit leider nur noch viel zu selten gibt. 


Wir alle wissen, dass Lernen eines der größten Aben­­teuer des Le­bens ist. Ler­nen als Weltbürger in einer universa­len Gemeinschaft er­for­dert, insbesondere bei jungen Kin­dern, ein emotionales Auf­ge­­­hobensein und eine persönlichkeitsimmanente Mo­­­ti­vation, ent­decken zu wollen, über die die meisten Kinder von Ge­burt an verfügen. Genau diese gilt es, weiter zu för­dern, sodass lernen zu wollen eine selbstverständliche, lebenslange Grund­hal­tung und somit ein Urbedürfnis sein wird. Um eine bestmöglich positive Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung zu ge­währ­leisten. Um das Überleben im Wett­bewerb zu sichern. Um den Reich­tum des gesamten Seins zu erfahren.

 

Besonders bei kleinen Kindern gilt es, in einer emotional warmen Atmos­phäre durch neue In­halte unterschiedlichster Art die Bil­dung von Synapsen anzuregen und sowohl Arbeits­spei­cher als auch Langzeitgedächtnis des Ge­hirns optimal bereits im jüngsten Kindesalter zu aktivieren. So sollten nicht zu viele neue Inhalte zeitgleich erlernt werden. Kontinu­ier­­lich dargebotene Lern-Häpp­chen, so häufig als möglich wie­derholt - um nur auf diesem Wege in das Langzeitgedächtnis zu gelangen -, garantieren die notwendige Auto­matisierung und jederzeitige, un­mittelbare Abrufbarkeit von lang­fristig gespeichertem Fak­ten­­wis­sen. Durch diesen Trans­fer von neu Erlerntem vom aktuellen Ar­beits­speicher in den Lang­zeit­spei­cher des kindlichen Gehirns wird der Arbeitsspeicher entlastet und nun wieder frei für weiteres neu zu erlernendes, auf das vorhandene Können aufbauende Wissen.

 

In diesem Sinne werden mit der Welt von Bababouche schon kleinste Kinder mit einer Fremd­sprache ganz behutsam vertraut gemacht. Ein­zelne englische Worte erschließen sich selbst aus dem Kontext des Satzes und bedürfen keiner wei­­teren Erklärung. An jedes Ka­pi­tel angeschlossen sind kurze Lern-Tools, mit denen die wichtigsten Vo­ka­­beln des Kapitels in Wort und Bild wie­derholt werden können und mög­­lichst mehrfach sollten. Dieses Buch versteht sich nicht als klassisches Englisch-Lehrbuch, gleichwohl aber als ein erstes Werkzeug, um kleinen Kin­dern mit einem Mär­chen und der damit ge­ge­benen kind­lichen emotionalen Ebe­ne ein erstes Bewusst­sein für eine Fremd­sprache in einem altersadä­quaten Um­feld zu geben und durch das beinahe symbiotische Miteinander von Mär­chen­welt und Fremdsprache Neu­gier auf neue Spra­chen zu wecken.

 

Der Name “Bababouche” ist durch­aus ein Fantasiename, leitet sich dennoch vom französischen “la bouche - der Mund” ab - jenem, den man benötigt zum Sprechen, auch von einer Fremd­sprache. Und genau diese soll den Kindern hier ganz un­terschwellig nahegebracht werden, da da­von auszugehen ist, dass die kind­liche selektive Wahr­neh­mung pri­mär die Handlung des Mär­­chens im Fokus hat und die mit vorgelesenen englischen Vokabeln fast unbewusst gelernt werden. Alle Eltern wissen, dass, wenn einem Kind eine Geschichte ge­fällt, es diese immer wieder hören möchte. Je häu­figer die einzelnen Kapitel vorgelesen wer­den, umso häufiger werden natürlich die Vokabeln gehört und mit der Zeit ver­innerlicht, automatisiert und langfristig als Fakten­wissen gespeichert, ohne dass dies als klassisches Voka­bel­ler­nen wahrgenommen würde, was auch in keiner Wei­se intendiert ist. Di­dak­­tisch ergänzt wird das Buch durch ein Compu­ter­spiel mit vielen Memory-Spielen.

 

Die Welt von Bababouche versucht nun inhaltlich einen Bogen zu schlagen zwischen der tradierten Welt alter Märchen, die Generationen von Kindern geliebt haben, und Erkenntnissen der Hirn- und Lernforschung sowie Kinder­psy­chologie des 21. Jahrhunderts. In diesem Sinne versucht Baba­bouche eine in vielen Aspekten mög­lichst reale Welt und eigenverant­wortliches Handeln zu skizzieren, das in märchenhaf­te Elemente gekleidet ist und von ge­eigneten Charakteren getragen wird. 

 

Märchen helfen seit Jahr­hun­der­ten Kindern auf subtile Wei­se, ihren Alltag zu bewältigen und sind somit ein fesselndes Me­dium, dessen Analyse Bestandteil zahlreicher wissenschaftlicher Aus- arbeitungen ist. Bereits Bruno Bettelheim, Psychoanalytiker und Germanist, er­läuterte in seinem Klassiker “Kinder brauchen Märchen” (1999, dtv), dass das Kind sich “aus kindlichen Abhängigkeiten lösen und Selbst­be­wusstsein, Selbst­wert­ge­fühl und mora­lisches Pflichtbe­wusstsein er­werben (muss). Um diese Probleme zu meistern, muss es verstehen, was in seinem Be­wusstsein vorgeht, damit es auch mit dem zurechtkommt, was sich in seinem Un­bewussten abspielt. Dieses Ver­ständ­­nis und diese Fä­hig­keit er­ringt es nicht durch rationales Er­fassen seines Unbe­wuss­ten, sondern nur, indem es mit ihm vertraut wird: indem es als Reak­tion auf unbewusste Span­nungen über entsprechende Ele­mente aus Ge­schichten nachgrübelt, sie neu zu­sam­mensetzt und da­rüber fantasiert. Dabei formt das Kind unbewusste Inhalte zu bewussten Fan­ta­sien, die es ihm dann ermöglichen, sich mit diesem Inhalt auseinander­zusetzen. In dieser Hin­sicht ha­ben die Märchen einen unschätzbaren Wert, weil sie der Fantasie des Kindes neue Dimen­sionen eröffnen, die es selbst nicht erschließen könnte. Was noch wichtiger ist: Form und Gestalt der Märchen bieten dem Kinde Bilder an, nach denen es seine Tagträume ausbilden und seinem Leben eine bessere Orientierung geben kann.“  

                                    

Ich wünsche Ihnen und vor allem allen Kindern viele schöne wie inspirierende Stun­den im König­reich Baba­bouche.

 

Béatrice Böhm

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
Alle Texte, Fotos und Illustrationen unterliegen dem copyright und sind markenrechtlich geschützt, all rights reserved: Böhm-Verlag, Béatrice Böhm, Im Bocholdsfeld 30-30a, 45356 Essen, Germany Diese Website wird veröffentlicht von der Bababouche UG (haftungsbeschränkt), Im Bocholdsfeld 30-30a, 45356 Essen, Germany, Kontakt: salut@bababouche.com